Erfreulicherweise haben wir derzeit eine geringe Arbeitslosenquote. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf dem Arbeitsmarkt erhebliche Mißstände bestehen. Nach einer aktuellen Verdi- Umfrage gibt es im Landkreis Emmendingen 18.000 Menschen, die für weniger als € 8,50 Brutto- Stundenlohn arbeiten müssen. Auch im Landkreis gibt es viele Langzeitarbeitslose, denen wir helfen müssen. Die Wabe Waldkirch beschäftigt sich seit Jahren erfolgreich mit der Frage, wie Menschen wieder ins Arbeitsleben integriert werden können. Wie die zukünftige Arbeitsmarktpolitik aussehen muss, darüber möchte Johannes Fechner mit Ihnen ins Gespräch kommen und freut sich, dass hierfür die SPD-Generalsekretärin Katja Mast, Mitglied im Bundestag und dort im Ausschuss für Arbeit und Soziales tätig, als Gesprächspartnerin zugesagt hat.
Laut einer Studie der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) arbeiten 18.640 Menschen im Landkreis Emmendingen für einen Niedriglohn unter 8,50 Euro die Stunde. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns mit 8,50 Euro die Stunde würde nach Angaben der Studie die Kaufkraft um 39,3 Millionen Euro im Landkreis steigern.
Erschreckende Zahlen für die SPD im Landkreis Emmendingen. „Ich danke den Gewerkschaften für diese Studie, es ist endlich an der Zeit zu handeln! Die Politik kann nicht länger ignorieren, dass viele Menschen von ihrem Lohn nicht mehr leben können. Dies müssen letztlich die Steuerzahler bezahlen, weil Geringverdiener*innen Anspruch auf lohnergänzende Sozialhilfe haben. Sollte ich in den Bundestag gewählt werden, setze ich mich für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € ein, erklärte SPD-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat Johannes Fechner.
Mit Wolfgang Thierse, MdB
Vizepräsident der Deutschen Bundestages
Sonntag, 28.7.2013, 17:00 Uhr
Elztalmuseum Waldkirch, Kirchplatz 14, Waldkirch
Die Kulturpolitik wird leider im politischen Alltag oft vernachlässigt und nur als freiwillige Zusatzleistung angesehen. Kunst und Kultur sind aber große Bereicherungen für unsere Gesellschaft. Ich finde, dass es ein wichtiges Zeichen ist, in welchem Umfang eine Gesellschaft ihr kulturelles Leben pflegt. Dazu gehört zum Beispiel die Förderung der kulturellen Bildung, aber auch die Unterstützung vieler kultureller Einrichtungen.
Die SPD-Jugendorganisation Jusos im Landkreis Emmendingen wählten einen neuen Vorstand. Seit 2005 sind die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten wieder im Landkreis vertreten und zählen fast 80 Mitglieder.
Das neue SprecherInnengremium setzt sich aus Ana Agatiev (Emmendingen), Maximilian Hess (Malterdingen) und Fabian Rink (Herbolzheim) zusammen.
Mit den Europawahlen 2014 beschäftigte sich die letzte Mitgliederversammlung der SPD im Kreis Emmendingen. Aus den Reihen des SPD-Kreisverbandes Emmedingen kandidiert die 28-jährige Sexauerin Luisa Boos. Boos hatte bereits im Vorfeld die Unterstützung von SPD-Kreisvorstand und dem Kreisverband der Jungsozialist*innen für ihre Kandidatur bekommen.