Die Kreis-SPD ruft alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auf, Ihre Stimme bei der diesem Sonntag stattfindenden Volksabstimmung über die Kündigung des Finanzierungsanteils des Landes an Stuttgart 21 abzugeben. Ein wesentliches Merkmal der neuen grün-roten Landesregierung sei es, die Bürgerschaft stärker einzubeziehen. Sinn des Volksentscheides zu Stuttgart 21 sei es, die heftige Auseinandersetzung und den tiefen Graben zwischen Befürwortern und Gegnern zu befrieden. Hierfür wünscht sich die Kreis-SPD eine hohe Beteilungsquote der Bürgerinnen und Bürger, um diese Wirkung zu erzielen. Auch für die zukünftige Bürgerbeteiligung ist es nach Ansicht der Kreis-SPD wichtig, daß die Bürgerschaft durch eine hohe Teilnahmequote ihre Bereitschaft zeige, in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden zu wollen.
Die Kreis-SPD infomierte im Vorfeld der Volksabstimmung umfassend zu Stuttgart 21. Eingeladen waren mit dem Ulmer SPD-Landtagsabgeordnetem Martin Rivoir ein Befürworter und mit Klaus-Peter Gussfeld ein Gegner des Bahnprojektes. SPD-Kreisvorsitzender Johannes Fechner verwies eingangs darauf, dass es ein Verdienst der SPD sei, dass nun überhaupt der Bürger das Wort habe.
Bei der Landesdelegiertenkonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Lorch wurde die stv. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Susanne Tröndle aus Waldkirch als Beisitzerin in den Landesvorstand sowie für den Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft gewählt. Die AsF-Kreisvorsitzende und Emmendinger Stadträtin Barbara Schweizer wurde Mitglied der Antragskommission der Landes-AsF.