Pressemitteilungen
Anlässlich einer Ortsbegehung forderten die SPD - Kreistagskandidaten/innen aus Denzlingen/Reute/Vörstetten:
„ Wir begrüßen den Ausbau der Rheintalbahnstrecke, weil dadurch mehr Güter auf der Schiene
statt auf der Straße transportiert werden. Ebenso begrüßen wir, dass sich mit diesem Ausbau die Chance für einen verbesserten Öffentlichen Nahverkehr in unserer Region erhöht. Wir fordern jedoch für Reute und Schupfholz einen wirksamen Lärmschutz sowie eine durchgängige Tieflage der neuen Güterbahntrasse. Wir lehnen die von der Deutschen Bahn AG geplante Umfahrung und die damit verbundene Versetzung der Hochspannungsmasten ab. Wir setzten uns für eine Trassenführung parallel der Autobahn ein, die im Bereich Unter-Reute hinter dem vom Landkreis als Erdschuttdeponie geschütteten Lärmschutzwall verlaufen würde.
MdL Marianne Wonnay und Kreis-SPD stellen klar:
"Ausstieg aus Atomkraft durch Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energiequellen"
"Die Atomenergie ist und bleibt die riskanteste Art der Energieerzeugung. Die Landesregierung wäre gut beraten, ihre rückwärtsgewandte Energiepolitik aufzugeben und Baden-Württemberg durch einen ernsthaften Einstieg in die dezentrale und regenerative Energieversorgung für die Zukunft gut aufzustellen,“ begründet die SPD-Landtagsabgeordnete Marianne Wonnay die geschlossene Haltung ihrer Fraktion zum Ausstieg aus der Atomenergie. Das Land setze nach wie vor lediglich 0,5 Prozent (ca. 16 Mio. Euro) seiner Haushaltsmittel für Klimaschutz, Energieeinsparung und Erneuerbare Energien ein, so die Abgeordnete für den Kreis Emmendingen.
Vor dem Hintergrund des G8-Gipfels der großen Industrienationen, der sich unter anderem mit dem Klimaschutz befasste, hatte der SPD-Kreisverband Emmendingen zu einer Veranstaltung zum Thema „Energiewende vor Ort“ eingeladen. In seiner Einleitung sagte der Kreisvorsitzende Johannes Fechner, nach den enttäuschenden Ergebnissen in Sachen Klimaschutz beim G8-Gipfel sei es um wichtiger, sich über eine Energiewende vor Ort Gedanken zu machen. Die Frage sei, was auf kommunaler Ebene getan werden könne, um den CO2 Ausstoß zu verringern.